Für Vier | Theater Bremen (ab 12 Jahren)
Ein Tanzquartett

Nach dem erfolgreichen Duett Eins zu Eins setzt die Choreografin Birgit Freitag mit Für Vier ihre Arbeit am Jungen Theater fort. Aus einer Begegnung zwischen den verschiedenen Geschlechtern, den Jungen und den Älteren, kristallisieren sich die Themen des Stücks heraus, die in Tanz, Bewegung und Text ihren Ausdruck finden. In Für Vier treffen vier Menschen aufeinander: zwei Jugendliche auf zwei Erwachsene, ein Junge und ein Mädchen auf einen Mann und eine Frau. Vier Persönlichkeiten, die mit ihren Stimmen, ihren Körpern und mit Antworten auf ihnen gestellte Fragen das Geschehen in Gang bringen.

Verbummelst du dein Leben? Kannst du fliegen? Wohin steuert die Welt? Nimmt man dich schon ernst oder musst du noch dafür kämpfen? Macht Nachdenken schlauer? Bist du lieber der, der du sein sollst oder der, der du bist? Bin ich frei, wenn in meinem Schreibheft keine Linien mehr sind? Aus dem Kaleidoskop von Fragen und Antworten entsteht eine vielschichtige Sicht auf unterschiedlich lange Lebenswege. In dem Aufeinandertreffen der zwei Generationen und der zwei Geschlechter bilden sich immer wieder neue Verbindungen und Konstellationen, die zu wechselnden Kräfteverhältnissen führen. In ihrer Choreografie spürt Birgit Freitag gemeinsam mit ihrem Ensemble den Gesetzmäßigkeiten des Quartetts nach, der kleinstmöglichen Form, in der Individualität in Kollektivität übergehen kann.

MIT Anna Jäger, Hanna Mencz, Julian Anatol Schneider, Raúl Stadler Torrijos

KONZEPT UND CHOREOGRAPHIE Birgit Freitag

Musik Michael Henn

BÜHNE UND KOSTÜME Lea Dietrich

LICHTKONZEPT Horst Mühlberger

LIEDTEXT Hanna Mencz

LIEDKOMPOSITION Julian Anatol Schneider

DRAMATURGIE Rebecca Hohmann

LICHT UND TON Willy Klose, Mustafa Danso

REGIEASSISTENT Laura Brust

Ein Film von Lukas Zerbst

FOTO Jörg Landsberg

Die Jury sagt:

Die tänzerischen Fragmente der „teilprofessionellen“ Akteur*innen
bleiben dabei unprätentiös, jederzeit beherrscht und wirkungssicher. Auf eine ganz eigene Weise werden so die Kontraste der Generationen sichtbar und laden ein zum Abgleich.

(Thomas Lang)